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Am 10. Februar 1990 gründete sich der FSV „Otto Lilienthal“ Stölln/Rhinow e.V. aus den Restbeständen des alten GST Flugsportvereins. Wo Otto Lilienthal 1894 mit Tatendrang begann, wird auch heute wieder angesetzt. Aus alt wurde neu.

 

Heute hat der Verein etwa 140 Mitglieder, von denen etwa 60 aktiv den Segelflugsport betreiben. Sieben Segelflugzeuge und ein Schleppmotorsegler stehen den Vereinsmitgliedern zur Verfügung. Auf fünf privaten Segelflugzeugen übt ein Teil der Mitglieder den geliebten Sport aus.

 

Mit großem Engagement werden die meist jungen Segelflugenthusiasten von den zahlreichen Ehrenamtlichen des Vereins an den Sport herangeführt, womit ihnen eine sinnvolle Freizeitalternative zu Computer und Fernseher eröffnet wird.

 

Traditionsverein mit Zukunft? Zwar ist der Verein selbst noch nicht so alt, doch dafür das Erbe, das er trägt. Otto Lilienthal, der erste Mensch, der es vermochte, einen Flugapparat gezielt durch die Luft zu steuern, tat dies mit größtem Erfolg am Stöllner Gollenberg.
Wo Lilienthal bei Südwind landete, setzen auch heute noch die modernen Segelflieger auf. Da Stölln der einzige noch in Betrieb befindliche Platz ist, den Lilienthal nutzte, kann er sich mit Fug und Recht als ältester Flugplatz der Welt bezeichnen. Auch in den Jahren nach Lilienthals Tod blieb der Platz als Flugplatz (mit einigen kurzen Unterbrechungen am Ende des 19. Jh. sowie in den 10er und 40er Jahren) bis zum heutigen Tag in Benutzung.

 

Dieses Lilienthalsche Erbe trägt der FSV Stölln mit Stolz und Freude. Lilienthals Material ist überholt, doch seinen Ideen wachsen neue Flügel. Nicht zuletzt mit der Durchführung der Deutschen Meisterschaft der Junioren 2012 und der Deutschen Meisterschaft der Frauen 2014 setzte der Verein neue Maßstäbe im modernen Wettbewerbsmanagement.
Jeder, der Lust hat, sich dem Flugsportverein auf dem ältesten Flugplatz der Welt anzuschließen, ist herzlich willkommen in Stölln.